Die Chorgemeinschaft Großburgwedel-Wettmar hat am Sonntag gemeinsam mit dem Hagenchor des Gesangvereins Nienhagen und den Nienharmonikern in Nienhagen ein Frühlingskonzert gegeben.

Alle Beteiligten hatten einen Riesenspaß, das Publikum bekundete seine Freude über das Dargebotene mit reichem Applaus. Ein Höhepunkt des Konzerts war gewiss der gemeinsame Vortrag von „Heimweh (Brennend heißer Wüstensand)“ vom Hagenchor und der Chorgemeinschaft Großburgwedel-Wettmar unter der Leitung von Volker Bublitz. Darauf hatten beide Chöre lange hingearbeitet. Schön war vor allem auch „Belle qui tiens ma vie“ (Thoinot Arbeau, 1520-1595) von den Nienharmonikern, und der Männerchorgesang fand mit dem altslawischen „Tebe pojem“ seinen ruhigen Abschluss. Für Volker Bublitz war es der letzte Auftritt als Chorleiter des Gesangvereins Nienhagen. Und Günther Männicke nahm an diesem Nachmittag ebenfalls seinen Hut.

 

frühlingskonzert nienhagen
Matthias Blazek kündigt die Lieder der Chorgemeinschaft Großburgwedel-Wettmar an.
Foto: Heidi Blazek 

 

Kaum einer hat es gewusst; aber gestern war der Tag, an dem Günther Männicke, der vorbildliche Sänger im Tenor, letztmalig mit der Chorgemeinschaft Großburgwedel-Wettmar auf der Bühne stand. Chorleiter Matthias Blazek hielt im Hagensaal in Nienhagen eine Laudatio auf den scheidenden Sänger, auf den sich sein Männerchor stets verlassen konnte.

 

frühlingskonzert nienhagenFoto: Dr. Bernd Boltz

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